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Wer wir sind
Die Guggemuusig Gaschtro-Noome wurde am 10. März 1979 in Basel gegründet und ist beim Basler Fasnachts-Comité offiziell registriert. Sinn und Zweck des Vereins ist nicht nur die Teilnahme an der Basler Fasnacht, sondern auch die Pflege der fasnächtlichen Traditionen und der Kameradschaft. Die Gaschtro-Noome nehmen seit ihrer Gründung alljährlich an der Basler Fasnacht teil. Zudem ist die Guggemuusig Gaschtro-Noome Mitglied der FG (Freyi Guggemuusige Basel).
Guggemuusigen sind "Meister der schrägen Töne" und haben in Basel eine lange Tradition. Heute existieren über 60 verschiedene Formationen. Neben reinen Männer- oder Frauen-Musiken gibt es viele gemischte Vereine. Die Gaschtro-Noome sind seit jeher gemischt und wir haben damit nur beste Erfahrungen gemacht. Zur Zeit liegt die Zahl der Aktivmitglieder zwischen 45 und 50 (exkl. Vortrab).
Den Höhepunkt unseres Vereinsjahres bildet natürlich die dreitägige Basler Fasnacht. Wir präsentieren uns alljährlich in einem völlig neuen Kostüm samt neuer Larve (=Maske), welche wir von Profis nach Mass extra für uns anfertigen lassen. Bei all unseren Kostümen und Larven handelt es sich also um Unikate. Bis zum Beginn der Basler Fasnacht werden Sujet (=Thema), Kostüm und Larve geheim gehalten. Die Basler Fasnacht dauert 72 Stunden - von Montag, 4.00 Uhr bis Donnerstag, 4.00 Uhr, immer in der Woche nach Aschermittwoch. Während wir nachmittags an den grossen Fasnachtsumzügen mit über 10'000 Mitwirkenden teilnehmen, ziehen wir abends musizierend von Lokal zu Lokal. Und am Dienstagabend spielen wir auf dem Marktplatz auf der eigens für uns Guggemuusigen aufgebauten Bühne vor über 20'000 begeisterten Gugge-Fans - da läuft's jedem von uns kalt den Rücken rauf und runter.
Nach der Fasnacht machen wir erst mal Pause bis Ende Mai. Dann beginnen bereits wieder die wöchentlichen Proben. Während ältere Stücke aus unserem Repertoire gestrichen werden, wählen wir gemeinsam neu zu spielende Stücke aus. Diese werden dann von der Musikkommission und dem Musikchef arrangiert. Die Probenarbeit ist manchmal anstrengend und mühselig, doch wir alle wissen: Der Aufwand lohnt sich - die nächste Fasnacht kommt bestimmt.
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Letzte Aktualisierung: 24. März 2012